Über die Lange Nacht

WIR LADEN SIE EIN!

An der «Langen Nacht der Kirchen» laden wir Sie ein, die verschiedenen katholischen und reformierten Kirchen kennenzulernen: nicht nur die Gebäude und ihre jeweils spezielle Art der Architektur, sondern auch und vor allem was es darin zu entdecken gibt, unterschiedliche Formen des Gottesdienstes und individuelle Angebote an die Menschen.

Nützen Sie die Gelegenheit, …

  • … spannende Abwechslung aus Klassik und Moderne zu erleben
  • … in einen anregenden Austausch über Themen unserer Zeit einzusteigen
  • … oder die Stille für sich selbst zu entdecken.

Tradition und Experiment, Gewohntes und Ungewohntes – alles hat hier Platz: die «Lange Nacht der Kirchen» ist eine Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen. Sie erhalten Einblick, wie sich Kirchen in das gesellschaftliche Leben heute einbringen: soziale und karitative Projekte, Oasen der Sinnsuche, Plattform für den Austausch von Meinungen und Erfahrungen, Visionen einer besseren Welt, ….
Die «Lange Nacht der Kirchen» möchte zeigen, was Kirche alles ist, und gleichermassen zur Auseinandersetzung mit den (auch kircheninternen) «heissen Eisen», die die Menschen beschäftigen und berühren, anregen …

HINGEHEN UND DABEI SEIN!

Einfach hingehen und dabei sein reicht aus! Sie brauchen keine Vorkenntnisse zu haben und schon gar keine Scheu – in den unterschiedlichen Veranstaltungen finden sicher auch Sie etwas Passendes! Die Kirchen möchten ihren Besuchern und Besucherinnen die Möglichkeit bieten, ganz unverbindlich in Kontakt zu kommen – nur schnell reinschnuppern oder sich intensiv mit einem Thema zu beschäftigen, bleibt ganz Ihnen überlassen.

Das Programm lädt ein zum Erleben, zum Mitmachen und sich Ansprechen lassen – Stille, Musik, Worte, die kirchlichen Räume … da und dort wird es vielleicht eng, wenn das Interesse gross ist – dafür benötigen Sie keine Anmeldung und kein Eintrittsticket.

Wir freuen uns auf Sie!

Das Christentum und seine Kirchen

Das Christentum hat seinen Ursprung in Jesus von Nazareth, der – in jüdischer Tradition aufgewachsen – am Beginn unserer Zeitrechnung in Palästina lebte und wirkte und sich als Sohn Gottes offenbart hat. Aufbauend auf dem was Jesus Christus vorlebte, den Jüngerinnen und Jüngern als Auftrag hinterliess und in der Praxis der Nachfolge in den „Urgemeinden“ weitergelebt wurde, prägte sich die frühe Kirche aus.
Mit zunehmender Ausbreitung des christlichen Glaubens führten im Lauf der Jahrhunderte historische Einflüsse und unterschiedliche Verständnisweisen der »heiligen Schrift« zur Ausprägung getrennter Kirchen, die dennoch in der einen Taufe Jesu Christi verbunden sind.
Im Sinne dieser Weiterführung von dem was Jesus gelebt und uns als Auftrag mitgab, soll auch diese Lange Nacht der Kirchen ein Zeichen dazu setzen.

So sollen im ganzen Kanton die Kirchen ihre Tore für ALLE nicht nur öffnen, sondern Gastgeber und Begegnungsstätte für eine Nacht der besonderen Art sein. Sie schaffen für Jung und Alt Raum um Lebendigkeit und Vielfältigkeit zu spüren sowie Kreativität und Spiritualität zu erleben. Dies geschieht mit kulturellen, musikalischen, künstlerischen und sozialen Angeboten, welche die uns von Jesus mitgegebenen christlichen Werte widerspiegeln.
So sind auch die christlichen Kirchen im ständigem Gespräch miteinander auf der Suche nach gemeinsamen Wegen, die Heilsbotschaft Jesu in der heutigen Zeit zu verkünden und zu verwirklichen.

Ihre Tore werden den ganzen Tag nicht geschlossen, Nacht wird es dort nicht mehr geben. (Offb 21,25)

Mit diesem Bibelspruch luden wir Sie zur «Lange Nacht der Kirchen» 2016 und zu einem vielfältigen Programm ein:

Initianten: Aargauer Landeskirchen

Die «Lange Nacht der Kirchen» ist ein ökumenisches Projekt, an dem katholische und reformierte Kirchgemeinden/Pfarreien als Veranstalter auftraten. Um den Abend für Sie zu einem Erlebnis zu machen, investierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und während der «Langen Nacht der Kirchen» viele Stunden. Mit dem Glockengeläut ab 18.10 Uhr wurde am 17. September 2016 im ganzen Kanton Aargau die «Lange Nacht der Kirchen» eingeläutet.