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Bibliodrama, 21:00–22:45

Kirche St. Sebastian Wettingen, Wettingen

Anhand bibliodramatischer Elemente eine biblische Geschichte verknüpft mit der eigenen Geschichte erleben. Es braucht keine Vorkenntnisse. Aber es braucht die Offenheit, sich innerlich berühren zu lassen.



Anhand bibliodramatischer Elemente eine biblische Geschichte verknüpft mit der eigenen Geschichte erleben.
Gottes Wort ist ein Raum und wir sind eingeladen ihn zu betreten. Es braucht keine Vorkenntnisse. Aber es braucht Neugier auf die Wege, die Menschen mit und ohne Gott gehen, damals und heute. Und es braucht die Offenheit, sich innerlich berühren zu lassen.
Achtung: Der Event beginnt um 21.00 Uhr in der Kirche St. Sebastian. Ein Eintritt zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht möglich.
Leitung: Karin Klemm und Martina Schmid




Adresse: St. Sebastian, Schartenstrasse 155, 5430 Wettingen
Anfahrt: Ab Wettingen Bahnhof mit dem Bus Nummer 3 Richtung Wettingen Brunnenwiese bis zur Station St. Sebastian 4 Minuten.Ab Baden Bahnhof Ost mit dem Bus Nummer 3 Richtung Wettingen Brunnenwiese bis zur Station St. Sebastian 12 Minuten.

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Konfession: römisch-katholisch
Website: kath-wettingen.chdepfarrei-st-sebastianindex.php

St. Sebastian liegt im alten Dorfteil der Gemeinde und ist der 1895 errichtete Nachfolgebau der ältesten Wettinger Kirche, die im Jahr 1259 erstmals erwähnt wird. Der genaue Standort dieser Kirche lässt sich nur vermuten. Erst seit dem Jahre 1504 ist der Standort der Kirche dokumentiert. Der heutige Bau ist eine dreischiffige Säulenbasilika. Um die Errichtung des neuen Gotteshauses gab es so viel Streit, dass ein Steinbrecher mit folgendem Stossseufzer zitiert wird: „Man hat eine Kirche bauen wollen, jetzt macht man daraus ein Zankhaus.“ Ein Streitpunkt war die Höhe der Subventionen der Aargauer Regierung. Streit gab es auch um die Qualität der Steine, mit der der Architekt nicht immer zufrieden war. Gebaut wurde die neue St.-Sebastians-Kirche nach Plänen des Architekten Karl Moser. Eingeweiht wurde sie am 29. Oktober 1895. Im Kirchturm hängen fünf Glocken. Sie sind auf die Töne Des, E, Ges, A und H gestimmt. Der neuromanische Bau Mosers wurde innen von 1955 - 58 radikal verändert. Bei der Renovation konnten die beiden Wettinger Bildhauer Eduard Spörri und Walter Huser Altar und Kanzel neu gestalten. Schon in der Römerzeit gab es in der Siedlung Aquae Helveticae einen Isis-Tempel. Der genaue Standort dieses Tempels ist unbekannt. Aegidius Tschudi, der zwischen 1533 und 1535 erstmals Landvogt in Baden war, hat vom Fund einer Steintafel berichtet, auf der auf die Stiftung eines Isis-Tempels hingewiesen wird. Diese Steintafel war bereits in der Turmfassade des Vorgängerbaus der heutigen St.-Sebastian-Kirche eingemauert und findet sich heute im Vorraum der Kirche. Transkription und Übersetzung der Tafel: "DEAE ISIDI TEMPLVM A SOLO / L[VCIVS] ANNVSIVS MAGIANVS / DE SVO POSVIT VIK[ANIS] AQVENSIB[VS] / AD CVIVS TEMPLI ORNAMENTA / ALPINIA ALPINVLA CONNIVNX ET PEREGRINA FIL[LA] X C DEDE[-] / RVNT L[OCVS] D[ATVS] D[ECRETO] VICANORVM" (Der Göttin Isis hat Lucius Annusius Magianus von seinem Vermögen einen Tempel von Grund auf für die Dorfbewohner von Baden errichtet. Zur Ausstattung dieses Tempels haben seine Gattin, Alpinia Alpinula, und seine Tocher, Peregrine, 100 Denare gegeben. Der Platz wurde auf Beschluss der Dorfbewohner zur Verfügung gestellt.)