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Lange Nacht der Kirchen 2018

Mit der langen Nacht der Kirchen lädt der Synodalrat die Kirchgemeinden ein, eine Nacht lang Gastgeberin für eine breite Bevölkerung zu sein und so die Kirchen als das zu präsentieren, was sie sind: ein wunderbarer Ort für Gastfreundschaft und Begegnung.

Zentrale Geschichten der Bibel handeln in der Nacht. So schliesst Gott seinen Bund mit Abraham in der Nacht. In der Nacht beginnt Israels Weg in die Freiheit. Ein Engel verkündet den Hirten, die nachts auf dem Feld ihre Schafe hüten die Geburt Jesu. In der Nacht vor seiner Verhaftung feiert Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl. Nach der langen Nacht seines Todes folgt die Morgendämmerung des Ostermorgens.

Dunkelheit und Licht sind elementare menschliche Symbole Die Nacht der Kirchen bietet eine einmalige Chance, zu einer ungewohnten Zeit diese Symbole zu thematisieren. So können die Kirchen zu Orten werden, die überraschend neue Begegnungen mit dem menschenfreundlichen Gott und mit anderen Menschen ergeben. Zugleich bezeugen die Kirchgemeinden durch ihre Beteiligung an diesem internationalen, dezentralen Kirchenfest, dass sie sich als Teil der einen, weltweiten Kirche verstehen.

Ich hoffe sehr, dass viele Kirchgemeinden diese einmalige Chance wahrnehmen werden.

Synodalrat Stefan Ramseier